Reisewarnung für Peking, China

Trotz starker Bemühungen die Emissionen zu dämpfen, ist China der größte Kohlenstoffdioxid- und Treibhausgas-Produzent der Welt. Expertenmeinungen sehen darüber hinaus die Klimax dieser Emissionen erst um das Jahr 2030 eintreten.

Alarm in Peking

Wer nach Peking eine Reise geplant hat, sollte sich in diesen Tagen gut über legen, ob man sie wirklich antritt. Über der chinesischen Hauptstadt liegt ein dichter Schleier aus Smog. Krankenhäuser verzeichnen einen enormen Anstieg der Atemwegserkrankungen und Schlaganfälle, die durch die extrem giftige Feinstaubbelastung entstanden.

Einwohner werden aufgefordert in ihren Wohnungen zu bleiben und jegliche Aktivitäten an der Luft zu vermeiden. Das Umweltamt redet jedoch von leichten Verschmutzungen und will die Messwerte der amerikanischen Botschaft (gefährliche Werte und Notstand) nicht bestätigen.

Peking ist von Bergen umgeben. Dies hindert wichtige Winde daran, den Smog aufzulösen. Darüber hinaus gibt es keinen Regen, der den Feinstaub auflöst. Der dichte Smog ist besonders für Menschen mit Atemwegserkrankungen und Herzleiden sowie für Kinder und ältere Leute eine permanente Gefahr. Den Bewohnern wird von jeglicher körperlicher Aktivität abgeraten. Wer nicht unbedingt auf die Straße gehen muss, sollte dies auch nicht tun.

Die Folgen extremer Luftverschmutzung

Die Folgen des gefährlichen Smogs sind eindeutig: Asthma, Bronchitis, Lungenentzündung, Krebs. Darüber hinaus haben Wissenschaftler den Zusammenhang von Schlaganfällen und Smog nachgewiesen. Nach offiziellen Hochrechnungen sterben jährlich rund 400.000 Menschen an Smog und Feinstaubbelastung.

Smog und im Allgemeinen Luftverschmutzung schaden nicht nur den Menschen und der Umwelt; sie sind dazu auch eine große Gefahr für das ungeborene Leben. In China kamen bereits mutierte Kinder zur Welt, die beispielsweise 14 Finger und 16 Zehen besaßen. Die extrem hohe Umweltverschmutzung in China führt zu diversen Gendefekten, die Mutationen hervorrufen.